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A k t u e l l

Aktuelles aus der Werkstatt  (1.1.2026)
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Seit Ostern 2025 habe ich die Astrofotografie nur mit "angezogener Handbremse" betreiben können. Das lag insbesondere an technischen Problemen, unzuverlässigem Wetter, aber auch an einer schier endlosen Belagerung durch eine nachtaktive Großbaustelle direkt angrenzend an meinen Fernrohrstandort. Ich hatte darauf gehofft, dass mit der Rückkehr des 8-Zoll-Teleskops aus der Reparatur die Durststrecke langsam zu Ende gehen würde, da begann auch schon die hohe Zeit der "festlichen" Außenbeleuchtungen, ohne dass die anderen Hemmnisse als erledigt betrachtet werden konnten. 
Um nicht ganz aus der Übung zu kommen, blieben im Wesentlichen nur Sonne und Mond übrig. Wohl war die Sonnenfleckenaktivität im letzten Monat angestiegen; auf die  damit einhergehenden Polarlichter wartete ich allerdings vergeblich. Und mein Hauptinstrument für die großen Planeten hatte ich bereits vorsichtshalber von seinem  Standort neben der Baustelle evakuiert. Aber: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Am 4. Dezember sollte es erneut einen "Supermond" gegeben. Der war robust genug gegen Störlicht, aber eigentlich keine wirkliche Herausforderung. Allein schon um nicht "einzurosten", nahm ich mir daher vor, über die Weihnachtsfeiertage mein Glück mit dem mobilen Schmidt-Cassegrain-Teleskop  am Südhorizont zu versuchen, wo Saturn, Jupiter, Neptun und eine zunehmende Mondsichel warteten. Tatsächlich gab wenigstens das Wetter hin und wieder den Blick nach oben frei. Das war am 2. Weihnachtstag der Fall. Nachdem die Pferde versorgt waren, platzierte ich in der Abenddämmerung trotz leichtem Hochnebel den Schmidt-Cassegrain  in Lee vor den Stall. Aufbau, Nivellement und Einnorden erfolgten problemlos. Dann zog ich mich zunächst ins Haus zurück, um Fotosachen und Laptop betriebsbereit zu machen, während das  Teleskop auskühlen konnte. Der Laptop "zickte" jedoch mal wieder, und die Videokamera schloss sich ihm an. So entschied ich mich, anstelle der Planeten die Mondsichel ins Visier zu nehmen, denn für diesen Zweck eignete sich auch eine Laptop unabhängige Digitalkamera, und davon hatte ich mehrere zur Auswahl. Ich wählte die unmodifizierte EOSM200. Sie reichte zumindest für fokale Übersichtsaufnahmen der vollständig ins Gesichtsfeld passenden Mondsichel und hatte den Vorteil, dass sie  die Fotos sowohl im jpg- als auch im raw-Format abspeicherte. Gegen 18:00 war ich zur Initialisierung der AVX-Montierung des Teleskops wieder draußen. Um es abzukürzen: Das wollte überhaupt nicht klappen. Nach einer halben Stunde gab ich auf und stellte den Erdtrabanten "von Hand" ein, denn eine besondere Nachführgenauigkeit für die kurz belichteten Aufnahmen bei 2 m Brennweite war nicht unbedingt nötig. Leider musste ich für die Zentrierung des Mondes im Gesichtsfeld des Fernrohres auch dessen Sucher benutzen. Und bei dem handelte es sich um einen Winkelsucher, der mir bei der gegebenen Mondposition am Himmel einige Halsverrenkungen abverlangte und auf diese Weise anhaltende Kopf- und Nackenschmerzen bescherte. Immerhin gelang dann doch noch eine Serie von 51 großformatigen Einzelfotos, die ich eigentlich später "en bloc" als Stack verarbeiten  wollte. Es blieb aber bisher bei der Bearbeitung nur 1 Einzelaufnahme, um den Unterschied zwischen Rohbild und Endergebnis zu dokumentieren.
Das folgende erste Bild - es war das beste der ganzen Serie - ist das originale (jpg-)Einzelfoto. Beim zweiten handelt es sich um  eine Nachbearbeitung des (raw-)Luminanzauszuges derselben Aufnahme, und das dritte ist die Kombination beider Ergebnisse. Damit der zunehmende Mond besser auf die Webseite passte, habe ich ihn jedes Mal um 40 Grad nach rechts gedreht.

Bild
Mondsichel 26.12.25  19h27 (ungeschärfte Farbansicht)
203/2000 mm Schmidt-Cassegrain HD + EOSM200  1 jpg  x 1/125sec ISO100
Bild
Mondsichel 26.12.25  19h27 (geschärfter raw-Luminanzauszug aus derselben Aufnahme)
203/2000 mm Schmidt-Cassegrain HD + EOSM200  1 raw  x 1/125sec ISO100
Bild
Mondsichel 26.12.25 19h27
Kombination der beiden vorigen Auszüge über die Ebenenfunktion in Photoshop
Ein Vergleich der drei Bilder zeigt, dass die Oberflächendetails am deutlichsten auf dem (geschärften) raw-Luminanzauszug zu erkennen sind. Die Farben aus dem weitgehend unbearbeiteten Bild 1 würden bei einer normalen Nachbearbeitung nie dieselbe Schärfe erreichen und darüber hinaus stärker verfälscht. Aus diesem Grunde erscheint Bild 2 als die insgesamt aussagefähigste und  Bild 3 als die ästhetischste Darstellung. 
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