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S o n n e n s y s t e m

Mars

Mars - der rote Planet

Bild
Mars zwischen Plejaden und Hyaden im goldenen Tor der Ekliptik am 25.8.22  2:00
1 x 8 s ISO3200 mit EOSM + 22 mm Pancake 1:2 auf Stativ
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Mars-Oppositionen 2003 - 2010
In den Monaten Februar und März 2012 konnte ich regelmässig Mars bei einem Durchmesser um die 13 Bogensekunden fotografieren. Dafür habe ich den 12"ACF mit einer DMK21-Schwarzweisskamera versehen, die im Format 640x480 bei einer Belichtungszeit von 1/60s sehr scharfe und auch viele Bilder geliefert hat. Zum Schluss waren in jeder Serie 4000 Luminanz-Aufnahmen, die bei einer Übertragungsrate von 60/s in etwas über 1 Minute zusammenkamen. Bei der langsamen Rotationsperiode habe ich anschliesend eine RGB-Serie mit der CanonA610 bei t=1/60s und ISO=200 anhängen können.
Die Luminanzbilder wurden durch einen IR-Passfilter in Kombination mit einer 3-fach Barlowlinse gewonnen, die RGB-Bilder mit einem IR-Sperrfilter afokal. Das Stacken erfolgte jeweils mit Registax, die Nachbearbeitung mit Photoshop. Die so zustande gekommenen 7 Einzelbilder dieser Opposition habe ich verkleinert in nachstehender GIF-Animation zusammengefasst.


Bild

Mars-Opposition 2012 (Feb. - März)

Bild
Mars-Oppositionen 2012 - 2018
Die Sichtbarkeitsperioden 2014 und 2016 waren gekennzeichnet durch niedrige Kulminationshöhen bei mittlerem Durchmesser, 2014 zusätzlich durch Saharastaub in der Luft. 2018 beeinträchtigte außer einer geringen Horizontdistanz ein langanhaltender Staubsturm in der Marsatmospäre die Ergebnissse (im Foto gerade beim Abklingen), so daß sich der Vorteil einer maximalen Erdnähe leider nicht nutzen liess. Ab 2014 sind die Aufnahmen als Komposit jeweils aus einem AVI-Luminanz-Stack und einem AVI-RGB-Stack entstanden. Die Programme für die Bildbearbeitung blieben unverändert.
Marsopposition 2020

Die Marsopposition 2020 weckte große Hoffnungen bei den  mitteleuropäischen Sternfreunden: Mars sollte besonders hoch am Himmel stehen und der Erde dabei auch besonders nahe kommen wie selten. Hatten 2018 ausgedehnte Staubstürme „die Tour vermasselt“, so konnte es diesmal nur besser werden. Und das war auch so:
Bild


Perihel-Opposition Mars  22.09.20  2h22   d=22"  Die rötliche Farbe rührt von oxidierten Eisenmineralen (Rost)
Ins Auge fällt u. a. die nördliche Polkappe (überwiegend aus Kohlendioxidschnee)
11"C-HD + 2.5x Barlowlinse + SkyrisM + SkyrisC
L=1270x1/156s + RGB: 7500x1/156s
Das Bild gibt den Anblick zur Zeit der nächsten Distanz zur Erde (hier etwa 60 Mio km) wieder. So etwa dürfte  Mars sich auch irdischen Raumfahrern ohne Fernrohr im Landeanflug präsentieren. Ich bin bei meiner bewährten Vorgehensweise bei der Planetenfotografie geblieben und habe jeweils Luminanz- und RGB-Videos kombiniert.  Hinter dem Bild stecken rd. 60000 kurz belichtete Einzelfotos, von denen die besten knapp 9000 mit Autostakkert2 "gestackt" und 3x vergrößert ("gedrizzelt"), dann mit Registax6 geschärft und schließlich mit Photoshop CC nachbearbeitet und nochmals vergrößert (2x) wurden. Alle Aufnahmen erfolgten mit einer Äquivalentbrennweite von 7 m. Bei den Luminanzaufnahmen wurde zusätzlich ein IR-Passfilter, bei den RGB-Aufnahmen ein IR-Sperrfilter zur Qualitätsverbesserung verwendet. 
Bild
Aphel-Opposition   Mars 17.12.22  19:47  D=15.8"
11"SC + 2.5x Barlow + SkyrisM + SkyrisC
L: 1200/12000 x 1/200s + RGB: 800/12000 x 1/200s
gestackt in AS!3, geschärft in Reg6, endbearbeitet in PSCC
Im Vergleich mit dem Foto während der Perihel-Opposition 2020 fällt auf, dass Mars einen deutlich kleineren Winkeldurchmesser hat und dem Betrachter auf der Erde diesmal die Südpolarregion zuwendet. Die Oberflächendetails erscheinen kontrastärmer, vermutlich Folge schlechteren Seeings.
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